Donnerstag, 31. Januar 2013

Spätestens seit dem Coming Out von Frank Ocean dürfte nun allen klar sein, dass es auch im machogetränkten HipHop-Geschäft eine stetig steigende Anzahl an homosexuellen Musikern gibt. Wenn  noch in den 90iger und 2000er Jahren Rapper wie Eazy-E und Eminem Welterfolge mit homophoben Lyrics feierten, so scheint seit 2012 die Gay Community im Hip Hop angekommen zu sein. Musikgrößen, wie A$AP Rocky, Jay-Z oder 50 Cent, schlagen sich auf die Seite der "Queers" und setzten sich für deren Gleichstellungsrechte ein.

Zu den schwulen Pionieren des Hip Hop´s zählen sicherlich LE1F, Zebra Katz, Mykki Bianco und Cakes Da Killa. Sie alle wurden für ihren Mut als homosexuelle Rapper  in die Öffentlichkeit zu gehen gelobt. Doch auch für ihren innovativen Sound und ihre einzigartigen Texte wurden sie von vielen  Musikkritikern und Online-Magazinen gelobt. Für viele vielleicht ein wenig überraschend, klingen diese Rapper nämlich nicht weich, saft und feminin, sondern ebenso knallhart und "schmutzig" wie ihre heterosexuellen Kollegen. 

Sollte sich dieser Trend der Offenheit und Erneuerung im Hip Hop durchsetzen, so kann es durchaus ein sehr spannendes Jahr werden.




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